das Internet per Suchwort durchforsten, werden Sie auf unzähligen Web-Sites in fast allen Sprachen der Welt treffen, die von der Idee an sich begeistert sind und von einer allgemeinen politischen Umsetzung träumen, eben
so logisch, so sozial gerecht, so wirtschaftsfördernd wäre. Damit verbunden ist der Begriff
also Geld für das man Geld zahlen müsste, um es in seinem Wert zu erhalten. Das ist für Meisten unter uns völlig absurd; doch nur wenige bedenken, dass uns unsere
und zwar eines mit gewaltigem Schwund. Allein im Jahre 2008 dürfte der Schwund bei unserem Geld, den wir so gewohnt sind, abseits der geschönten Inflationsraten bei 10 bis 15 % liegen. Das Schwundgeld, das man uns durch die Inflation beschert, führt so alle 15 Jahre zu einer Halbierung des Geldwertes, Die Zinsen, die man bekommt, decken meist nicht einmal diese Inflationsraten, den Schwund in unserem jetzigem System. Wer es ist nicht glaubt, der sehe sich mal den schönen, alten 100 - DM Schein aus dem Jahr zur Umwechslung in den Euro an. 1950 hätte man für den 100er soviel kaufen können, was man 50 Jahre später, im Jahr 2000 noch nicht einmal für einen Tausender bekommen hätte, Und auch der Euro ist ein solches Schwundgeld. Der Frage gilt es also auf diesen Seiten nachzugehen, wer in diesem merkwürdigem Spiel der Gewinner und wer der Verlierer ist und was man vielleicht anders machen könnte.
muss man mit einer gewissen Skepsis begegnen; auch wenn man sich für die Freigeld-Theorie einsetzen möchte. Das liegt einerseits daran, dass finanzpolitische Überlegungen eine staubtrockene Materie sind, für die sich die Menschen wenig interessieren und damit auch die Medien nicht, die ja nur über das berichten, was sich verkaufen lässt.
Allerdings: Auch die Umsetzung der Menschenrechte, des Arten- und Klimaschutzes sind auch wünschenswerte Ziele. Um deren Umsetzung können wir ins bemühen, sie aber politisch bis in den letzten Winkel der Erde durchzusetzen, bleibt ein unerfüllbarer Traum.
nachsehen. Wer sich einmal ganz schnell informieren möchte, wie ein Geld, das Geld kostet real werden könnte und was die Wirtschaft und damit die Menschen davon hätten, kann auf den Button klicken, alles andere hier sind nur Informationen, die die Hintergründe näher erklären.
Kehren wir also zu diesen Hintergrundinformationen über eine
zurück. Diese alternative Wirtschaftsform staatstragend politisch umzusetzen, wird wohl nie machbar sein, weil bis zum letzten Inselstaat in der Karibik alle Staaten der Welt ihre Währungen entsprechend gestalten müssten; sonst würden die Menschen ausweichen und das Ganze wäre sinnlos.
Die meisten unter uns, wissen garnicht so genau, worum es dabei geht. Diese Seiten wollen einen Überblick darüber verschaffen,
Etwas was weltweit nicht geht, könnte doch regional sehr gut funktionieren. Es gibt heute bereits Geldvereine im Euroland. in der Schweiz (Buttons links) und in vielen anderen Ländern der Welt, Vereine, die auf privater Basis nach den Prinzipien des Freigeldes funktionieren und trotz aller Behinderungen durch den Gesetzgeber ein Erfolg sind.
durch Volksbanken, Städte und Gemeinden vor. Man stelle sich eine angepasste Gesetzgebung vor. Dazu bedürfte es aber des politischen Willens so etwas umzusetzen. Wenn die Menschen aber nicht wissen, worum es dabei geht und die eifrigen Verfechter dieser Theorien in die Ecke von nicht ernstzunehmenden Sektierern rücken, werden sie wohl kaum auf die politischen Umsetzung einer Idee drängen, die den
wie es andere Maßnahmen kaum leisten könnten.
Diese Seiten wollen darüber informieren und zum Nachdenken anregen. Manches wird angedacht, manches kann man vielleicht für sich verwerfen. Das Thema ist natürlich sehr umfangreich. Manches wird sogar in dem Bewusstsein aufgegriffen, dass es vielleicht nur theoretischen Wert hat und sich nie in reale Politik umsetzen lassen wird.
Vielleicht haben Sie zunächst einmal nur Lust ein wenig quer zu lesen und sich das eine oder andere später mal etwas näher anzusehen. Wenn Sie ein paar Gedanken zum Thema beitragen wollen, dann steht Ihnen unser neu eingerichtetes Gästebuch zur Verfügung.
Beginnen wir also mit brandaktuellen Überlegungen:
Gleich vorweg:
Bankenkrisen, in der gehabten Form, wären bei einem solchen Wirtschaftssystem unmöglich,
denn es gäbe gar keine Zinsen, mit denen man eine Finanzblase aufschaukeln könnte.
Wieso keine Zinsen mehr?
Das ist schon ganz zu Anfang ein Gedanke, der uns ungewohnt ist... wie so vieles, was wir als gegeben hinnehmen, weil es schon immer so war:
Sie werden es vielleicht nicht unbedingt auf Anhieb glauben wollen: Unser gesamtes Wirtschaftssystem ist so dämlich und ungerecht wie es einst der "Zehnte der Fürsten" war. Man erinnere sich: Das waren die blaublütigen Herrschaften, die früher vom gemeinen Volk den Zehnten erpressten, um sich selbst ein schönes Leben damit zu machen. Die Fürsten gibt es immer noch, die heißen nur nicht mehr so und die sind auch längst nicht mehr mit dem Zehnten zufrieden; die stecken sich heutzutage schon mehr als ein Viertel des Gesamtvermögens in die Tasche. Das sind die, die sich beispielsweise ein arbeitsloses Einkommen durch die Zinswirtschaft sichern. Sie haben mächtige Verbündete, die einen wissen überhaupt nicht so richtig, um was es geht, denn schließlich ...
... und die anderen haben ihren Vorteil von diesem hirnrissigen System, das wir nun einmal haben und die nicht das mindeste Interesse daran haben, das zu ändern. So wie es schon Georg Christoph Lichtenberg vor 200 Jahren so trefflich formulierte:
Es wird nichts so sehr verfochten, wie von jenen, die ihr Brot davon haben!
Es ist also kein Wunder, dass wir weltweit, in kleinsten Stolper-Schritten diesen "Zehnten" immer nur weiterentwickelt haben und die Parlamente stoppeln nach wie vor daran herum. Die Bankenkrise ist nur ein Aspekt dieses Unfugs, die Staatsverschuldungen der wichtigsten Länder der Welt, die eine gerechte und sinnvolle Politik verhindern, ein anderer. Die Arbeitslosigkeit, den Hunger und das Elend in der Welt müsste es nicht geben, die meisten Kriege auch nicht. Das Leben könnte für die meisten von uns leichter und weniger risikobelastet sein.
Auch das ist ein Satz, den manche Georg Christoph Lichtenberg zuschreiben. Es ist nicht ganz sicher, wem diese Lebensweisheit zuzschreiben ist. Fest steht, dass sie deshalb so einprägsam ist, weil sie einfach stimmt. Die Wissenschaft ist voll von bekannten Beispielen:
Ignaz Semmelweis beispielsweise, der Retter der Mütter, der mit Schimpf und Schande davon gejagt worden war, weil er wollte, dass sich die Ärzte die Pfoten wuschen. Die haben lieber weiter Millionen von Frauen im Kindbett umgebracht und Semmelweis ist verbittert gestorben.
Das gilt auch für Horace Wells, der sich umgebracht hat, weil keiner seiner Medizinkollegen an die Möglichkeit der Narkose glauben wollte und ihn in der ganzen Fachwelt lächerlich machten..
Man denke an Albert Einstein. Als der seine Theorien zum ersten Mal veröffentlichte, schallte ihm das Gelächter der ganzen Physikwelt entgegen. Man lacht längst nicht mehr.
Noch irrwitziger ist das Gelächter, das sich ein Mann namens Konrad Zuse im Jahre 1937 anhören musste. Seine Erfindung wurde vom Münchner Patentamt als völlig sinn- und nutzlose Spielerei abgelehnt. Es war, man wird es heute kaum noch glauben können: Das Prinzip des Computers.
Über den sie allesamt immer noch lachen, ist ein Mann namens Silvio Gesell, der 1930 verstorben ist und dessen Wirtschaftstheorien genial waren und die die Wirtschaftswissenschaften völlig zu Unrecht auf ihre Müllhalde geworfen haben. Die meisten unter uns haben noch nie etwas von Silvio Gesell gehört, obwohl man sich unter diesem Suchwort gleich ein paar hundertausend Seiten in allen Sprachen der Welt zusammengoogeln kann.
Wir müssen unseren Staat finanzieren. Das ist klar! Doch welche Möglichkeiten bieten sich da an?
Die "Robin Hoods" haben gezeigt, dass es so nicht geht. Staatliche Verteilungsgewalt führt zur Unfreiheit des Einzelnen; bis zur Unmenschlichkeit!
Die "Adolfs", das sind diejenigen, bei denen sich auch der Hirnlosteste unter ihnen als was Besseres fühlen kann. Besser und wertvoller für die Menschheit als der dunkelhäutige, ausländische Professor oder gar der Jude Albert Einstein - deshalb haben auch die "Rechten" eine Blutspur in der Geschichte hinterlassen, die man sich ernsthaft nicht zurückwünschen kann. .
Die "soziale Marktwirtschaft" hat sich von allen schlechten Wirtschaftssystemen noch als das wenigste schlechte erwiesen. Obwohl das "sozial" von vielen unter uns längst als "asozial" empfunden wird.
All diesen Systemen gemeinsam ist, dass sie wie einst die Fürsten, die Arbeitsleistung, Handel und Produktion zur Finanzierung des Staatswesens heranziehen. Das ist allerdings kompliziert, macht jede Menge teure und völlig unnütze Arbeit nötig und es birgt jede Menge Betrugsmöglichkeiten gerade der vermögenden Bürger gegenüber der Allgemeinheit in sich.
Millionen sind in unserem Land damit beschäftigt, die Steuern einzutreiben oder zu vermeiden. Eine eigentlich sinnlose Arbeit, die es nur deshalb gibt, weil die Politik uns mit undurchsichtigen Gesetzen überhäuft, die nur noch wenige verstehen. Und vor allen Dingen, bei denen sich gerade die "Leistungsfähigsten" ihrer Pflicht gegenüber der Gemeinschaft entziehen können.
In Goethes Faust heißt es so schön: Ist es doch Wahnsinn, so hat es doch Methode! Und das erfahren Sie Monat für Monat, wenn ihr Geld auf Ihrem Konto eingeht.
Alle Steuern und Abgaben dann bezahlt?
Irrtum, denn auch wenn Ihnen der Staat sowieso immer weniger von Ihrem Bruttolohn übrig lässt, erst wenn sie Ihr Geld ausgeben, fängt das Steuerzahlen erst richtig an. Man kann eigentlich davon ausgehen, das mindestens 80% bis 90% eines jeden Preises Steuern, Abgaben und Zinsen sind. Manche Waren oder Dienstleistungen sind unterschiedlich belastet, was an der Tatsache nichts ändert, dass sich hier im Laufe der Jahrhunderte etwas entwickelt hat, das der Normalbürger längst nicht mehr versteht.
Das führt beispielsweise zu der absolut hirnrissigen Tatsache, dass sich der
Staat einen großen Teil seiner Steuern selbst bezahlt.
Steuern, die es eigentlich garnicht gibt. Bei allem was der Staat ausgibt, zahlt er seine eigenen Steuern mit, die er dann später gekürzt wieder bekommt.
Silvio Gesell hat seinerzeit darüber nachgedacht und ist auf die Idee gekommen, nicht mehr Arbeit und Produktion zu besteuern, sondern direkt das Geld.
Wenn der Staat von dem vorhandenem Kontovermögen der Bürger beispielsweise 0,5% bis 1%monatlich einziehen würde, dürfte das für einen auskömmlichen Staatshaushalt ausreichen. Sonstige Steuern gäbe es nicht mehr.
Was versteht man unter Kontovermögen?
Nun, zunächst einmal das Bargeld, dann Sparguthaben, Aktien- und Wertpapiere etc,
Wie kann man denn die Steuern erheben?
Durch eine Geldumlaufgebühr! Vom Kontovermögen ist das spielend einfach. Die Banken überweisen den entsprechenden Betrag jeweils in einer Summe an den Finanzminister und ziehen es ihren Kunden von den Konten wie jede andere Bankgebühr wieder ab. Beim Bargeld hat man das einst beim "Wunder von Wörgl" mit Klebemarken gemacht.
Im Computerzeitalter in denen heute selbst Warenpackungen in den Supermärkten mit billigen Computerchips versehen sind. ist das nur eine Sache des Handlings. Gegenüber dem bisherigen Aufwand des Steuererhebens ein Klacks.
Zumal damit zu rechnen ist, dass das teure Handling des Bargeldes schon bald von Chipkarten abgelöst wird, bei denen -ähnlich wie Telefonkarten- an den Ladenkassen nur noch ab- und zugebucht wird. Dann genügt ein Computerklick um die Geldumlaufgebühr auch vom Bargeld zu erheben.
Immer derjenige der das Geld jeweils am Monatsstichtag hat. Und wie man es auch dreht und wendet,
Die einen weniger, die anderen mehr. Womit auch klar wird, warum die Kritiker Silvio Gesells ihn in die kommunistische, ja sogar in die antisemitische Ecke schieben wollen. Die, die mehr Geld haben, mögen eine Geldumlaufgebühr aus nachvollziehbaren Gründen überhaupt nicht.
Es scheint auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zu machen, ob man die Arbeit als Steuermaßstab nimmt oder das Geld, doch es ist eine ganz andere Wirtschaftswelt, bei der ich hier nur einmal die Vorteile aufzeigen will:
Vielleicht werden Sie jetzt denken: Was soll der Blödsinn? Die Menschen -vor allem wir Deutschen- neigen in einer Art Hamstermentalität dazu, ihr Geld wo immer es geht, zu sparen. Mancher traut den Banken nicht und bewahrt seine Notgroschen sogar unter dem Kopfkissen auf.
...Geld unter dem Kopfkissen vergammelt nur mit der der Inflation, es verliert an Wert und tut nichts. Geld selbst arbeitet sowieso nicht. Das ist nur eine Lüge der Finanzwirtschaft. Das können Sie leicht nachprüfen, wenn Sie in Ihren Geldbeutel sehen. Also meine Geldscheine tun nichts, die liegen nur faul herum und Kinder bekommen sie auch keine.
Wenn Sie sich einen 500 Euro-Schein mal ganz anders als gewohnt ansehen und sich einmal überlegen, was eigentlich passiert, wenn dieser Schein -mal angenommen- jeden Tag einmal von Hand zu Hand geht. Jeder hat dafür gearbeitet, gibt das was er erarbeitet hat dafür her, weil er selbst wieder etwas dafür kaufen kann, was andere erarbeitet haben.
Ein Wirtschaftskreislauf entsteht. Und wenn dieser 500-Euroschein jeden Tag nur einmal den Besitzer wechselt, dann hat er in einem Jahr mindestens für 150.000 Euro den Leuten Arbeit gegeben. Silvio Gesell wollte nicht, dass Geld gehortet wird. Allerdings ...
...was denn auch keine besonders umwerfend neue Erkenntnis ist. Allerdings war Silvio Gesell auf den Gedanken gekommen, die Finanzierung des Staatshaushaltes damit zu verbinden, dass die Leute ihr Geld lieber für etwas ausgeben, was sie auch nur im Entferntesten für sinnvoll halten als dass sie es an den Staat abführen. Die Wirtschaft wird angekurbelt, wie es alle staatlichen Konjunkturprogramme der Welt niemals könnten.
Das Wunder von Wörgl (Button links) in der größten Wirtschaftsnot vor ca. 75 Jahren ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Die Brakteaten (ebenfalls links ein Button dazu) des Mittelalters ein anderes.
Obwohl man nicht damit rechnen kann, dass eine Umstellung der Staatsfinanzierung gegen all die vielen Widerstände überhaupt möglich ist, ist die Betrachtung "Was wäre, wenn?" durchaus nützlich, denn das Meiste davon gilt auch, wenn man die Idee nur regional umsetzt.
Staatshaushalt
Durch Anheben und Senken des Abgabesatzes der Geldumlaufgebühr gibt es immer einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Eine Verbesserung der staatlichen Leistungen von den Bildungsausgaben bis hin zu Sozialausgaben ist immer gewährleistet. Eine Staatsverschuldung mit dem schon bald drohendem Staatsbankrott und dem Verlust aller Ersparnisse ist unmöglich. Die bestehende, jetzt auf ewig unbezahlbare Schuldenlast kann tatsächlich langsam angebaut werden!
Kaum jemandem ist bewusst, dass der Staat immer mehr Geld braucht um seiner galoppierenden Verschuldung hinterherzuhecheln. Im Jahre 2008 wird man ca. 15% mehr Steuern einnehmen.
Wo kommen die denn her? Von Ihnen und von mir natürlich, denn diese Steuern sind allesamt in den Preisen versteckt. Wo sollten sie denn sonst herkommen?
Allerdings auch diese gewaltigen Mehreinnahmen reichen nicht aus, um auch nur annähernd einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. 2011 soll es laut Finanzminister soweit sein.
Da lachen die Hühner, Herr Minister! Die Erfahrungen der letzten 60 Jahre zeigen das überdeutlich und das kann sich jeder selbst im Internet ergoogeln, so er denn mit den Hühnern mitlachen möchte.
Inflation
Die Menschen klagen heute, dass der Euro seit seiner Einführung die Hälfte seines Wertes schon wieder verloren hätte. Das war bei der DM nicht anders, bei der Euroeinführung war die DM keinen Groschen mehr wert, den sie in mal bei der Währungsreform von 1948 hatte.
Das System die Arbeit und die Produktion zu besteuern kann ohne Inflation nicht funktionieren. Dass Web gibt Auskunft warum.
Bei einer Geldbesteuerung ist die Inflation nahe Null, die Ersparnisse bleiben in ihrem Wert weitgehend erhalten.
Steuergerechtigkeit
Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung wären unmöglich. Da sind sofort eine ganze Heerschar Gegner dieses Systems auszumachen. Nämlich alle, die von der Verfolgung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung leben. (Nachtigall ick hör dir trapsen)
Man braucht garnicht mehr zu kontrollieren, woher das Geld stammt. Selbst ein Bankräuber müsste von seiner Beute Steuern abführen, so kurios sich das anhört, es ist aber so.
Jemand hat das Geld immer und wenn am Stichtag nicht die Geldumlaufgebühr bezahlt wird, wird das Geld oder das Wertpapier wertlos.
Am Stichtag würde der normale Arbeitnehmer ca. 1% von dem bisschen bezahlen, was er am Monatsende übrig behält oder gespart und sonst keine Steuern und Abgaben mehr. Das wird wohl kaum viel sein.
Die Millionäre würden viel zahlen müssen. Deshalb mögen die ein solches System auch nicht.
Das Erheben der Steuer ist gegenüber der heutigen Methode ein Kinderspiel und kostet kaum noch etwas. Das wissen auch die Gegner einer Geldumlaufgebühr, die sich vor allem im Lager der Steuereintreiber bzw. -vermeider finden. Millionen werden ihre eigentlich sinnlose Arbeit verlieren. Auch in den Lohnbüros und Buchhaltungen. Deshalb brauchen wir auch das bedingungslose Bürgergeld. (Button links).
Wenn allein der Verlust von "sinnlosen Arbeitsplätzen" ein Maßstab wäre, dann wäre es ein Leichtes noch mehr sinnlose Arbeitsplätze zu schaffen. Dann hätten wir immer Vollbeschäftigung. Allerdings wäre der Staat noch schneller pleite als es sich heute schon abzeichnet.
Negativzins
Jesus hat einst die Geldwechsler und Zinsnehmer aus dem Tempel geworfen. Luther wollte sie am liebsten rädern und vierteilen. Mohammed hat das Zinsnehmen im Koran verboten.
Wenn die Religionsstifter Silvio Gesell gekannt hätten oder gar die Verursacher und Geschädigten der weltweiten Bankkrise, sie wären verblüfft gewesen, dass das bei einer Geldumlaufgebühr nicht möglich wäre.
Wer das Geld am Stichtag hat, muss zahlen. Daraus folgert, dass jeder, der Geld hat, das er im Moment nicht braucht, das in sicheren Krediten parken möchte.
Deshalb bekommt auch kein Mensch mehr Zinsen auf seine Spargroschen. Auch die Oma mit ihrem Sparbuch nicht. Kein Mensch will dann Geld, mit dem er nicht unmittelbar sofort etwas anfangen kann.
Ja, mannimmt keinen Zins, sondern man zahlt sogar dafür, wenn sichere Schuldner Kredite annehmen. Das würde dazu führen, das junge Familienväter ihr Haus nicht mehr zwei- bis drei mal abzahlen müssen, sondern es in weniger als der Hälfte der Zeit erworben haben.
Wer unternehmerisch etwas machen will, wird Geld in Hülle und Fülle haben und die Finanzierung wird so leicht fallen, das damit eine Wirtschaftsankurbelung und Arbeitsplätze in nie gekanntem Ausmaß entstehen würden.
Sie sehen, wenn man darüber nachdenkt, dann erkennt man wie anders so ein Wirtschaftssystem funktionieren würde. Mit ein Grund, warum es unsere 5 Weisen garnicht mögen. Eben weil die Herren Wirtschaftsprofessoren ihren Studenten ihren Unfug von heute nicht mehr verkünden können, sondern selbst ganz neu lernen und studieren müssten.
Übrigens hätten die Banken auch hier neben der Kontoführung und den Überweisungen nach wie vor auch ihr Geschäftsfeld. Ob mit oder ohne Zinsen, einer muss die Geschäfte zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber ja vermitteln. Es funktioniert nur anders und eine Bankenkrise dürfte wohl auch unmöglich sein.
Grenzbelastung
Die Grenzbelastung von Löhnen und Gehälter gibt es bei einer Geldumlaufgebühr kaum noch. Und da kaum jemand so auf Anhieb weiß, was es mit der Grenzbelastung der Arbeitsentgelte so auf sich hat, hier eine Erläuterung zu besseren Verständnis:
Unser System braucht Inflation und es braucht die menschliche Einfalt. Das hat man so geschickt miteinander verwoben, dass die Leute schon längst nicht mehr merken, dass so gut wie jede Lohnerhöhung einen Kaufkraftverlust bewirkt und damit zu dem Widersinn führt, dass mehr weniger ist.
Eine Berufsgruppe nach der anderen erstreikt sich von Zeit zu Zeit Lohn und Gehaltserhöhungen. Das macht aber nur Sinn, wenn -wie in früheren Jahren- Produktionssteigerungen möglich sind. Mit anderen Worten, wenn die Firmen mehr machen und verkaufen können. In einer Zeit, in der es weltweit alles im Überfluss zu immer billigeren Preisen zu kaufen gibt, geht das aber nicht.
Wenn ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 1 Euro mehr Gehalt bekommt, dann verbleiben im netto zwischen 30 und 60 Cents, je nach Verdienst und Berufsgruppe. Der Rest geht in die Staatskasse oder wandert in die Kassen der Sozialträger.
Dieser 1 Euro kostet den Betrieb in der Regel zwischen 1,50 und 2 Euro da er ja die entsprechenden Abgaben zusätzlich zum Gehalt abführen muss.
Damit stehen ca. 50 Cents Nettomehrverdienst pro Euro eine durchschnittliche Teuerung von 2 Euro gegenüber. Ein tolles Geschäft, wobei man sich fragen muss, wo die Gelder dafür denn herkommen.
Wenn man nicht mehr verkaufen kann, gibt es eigentlich nur zwei Wege für die Betriebe diese Kosten aufzufangen.
Sie schlagen sie auf ihre Preise auf oder sie setzen die Mitarbeiter unter Druck mehr zu leisten.
Auch Synergieeffekte durch das Zusammenlegen von Betrieben ist ein beliebtes Mittel. Schließlich können zwei Mitarbeiter ganz gut das machen, was früher drei gemacht haben.
Lohnerhöhungen bringen heutzutage als fast nichts mehr ein, im Gegenteil sie machen arbeitslos. Manchmal und das ist die Krux wird man sogar selbst das Opfer seiner eigenen Lohnerhöhung.
Man muss sich ohnehin darüber klar sein, dass man bei einer Geldumlaufgebühr nicht mehr dasselbe wie heute verdienen würde. In unseren Löhnen sind jede Menge Steueranteile, die dann wegfallen. Das Verhältnis bleibt aber gleich, nur dass "nicht gehortetes Geld" zu mehr Arbeitsplätzen führen wird,
Unternehmen zahlen keine Steuern...
Unternehmen zahlen keine Steuern? Was ist denn das schon wieder für eine obskure Behauptung. Da macht sich die Bundesregierung Gedanken über Unternehmenssteuerreformen und dann kommt da einer her, der sagt, die Unternehmen zahlen überhaupt keine Steuern?
Das ist richtig, denn fast alle Steuern und Abgaben sind in den Preisen, die wir alle zahlen müssen, auch unsere eigenen.
Die Unternehmen ziehen diese Steuern und Abgaben mit ihren Preisen ein und führen sie als eine Art Zwischenfinanzamt an den Staat ab.
Wer das nicht glaubt der überlege mal, was es mit dem Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil bei der Sozialversicherung auf sich hat. Den gibt es garnicht, denn wie man das Kind auch nennt, der Arbeitnehmer wird netto nie mehr ausbezahlt bekommen.
Man könnte meinen, dass der Arbeitgeber alles zahlt. Was aber Quatsch ist, denn der rechnet neben den Steuern auch die Löhne und die Sozialversicherungskosten in seine Preise sein, die wir dann alle als Konsumenten bezahlen müssen.
Die Sozialleistungen fließen also ebenso in die Preise. Wie sollte sie denn sonst bezahlt werden können? Und wer zahlt die? Sie selbst natürlich und all die anderen, die die jeweiligen Waren kaufen.
Fast alle Steuern auch. Einem Unternehmen kann die Höhe der Unternehmenssteuern eigentlich völlig gleich sein, die zahlen sowieso die Kunden, was letztlich auch für die Steuerprogession der Reichen gilt.
Das Problem ist, dass es unterschiedliche Besteuerungen gibt. Nicht nur international sind die Waren nicht gleich mit Steuern belastet, sondern auch bei uns durch die Progression oder die Unterschiede in der Besteuerung von Kapital- und Personengesellschaften.
Bei einer Geldumlaufgebühr fällt all das weg und es gibt noch jede Menge mehr Blödsinn im bisherigen System, der hier garnicht erwähnt wurde.
Eigentlich müsste auch Herr Lafontaine begeistert sein, denn Reiche mit viel Geld zahlen mehr, ärmere weniger. Das ist er aber ganz und garnicht, denn die gesamte "Linke" wäre überflüssig. Gerechtigkeit würde sich ganz von selbst ergeben und das mögen Politiker nicht ...
... Politiker aller Farben übrigens, denn sie sind alle gegen ein Geldumlaufgebühr, ganz einfach deshalb, weil sie mit den Steuern nicht mehr steuern können. Also die Bürger zu erwünschtem und unerwünschtem Verhalten zu bevormunden!
Man stelle sich nur mal die Grünen vor, wenn alle Steuern herausgerechnet der Sprit an der Tankstelle noch vielleicht 12 Cents der Liter kosten würde?
Sozialversicherung
Bei einer Geldumlaufgebühr können Sie das stundenlange Gelaber in den Talkshows von heute über die Unbezahlbarkeit der Renten und der Sozialversicherung getrost vergessen.
Es stimmt schon, wir werden immer älter und es lässt sich heute schon ausrechnen, dass die Renten im bisherigem System schon bald nicht mehr von der arbeitenden Bevölkerungen bezahlt werden können. Zumal uns die Arbeit im Zuge der Automatisierung schneller wegbrechen wird als man es sich heute noch vorstellen kann.
Der Fehler liegt nicht bei den alten Menschen, sondern im System selbst. Die Abhängigkeit der Rentenversicherung von der Arbeit als Maßstab hat sich seit Bismarcks Zeiten überholt. Wir laufen ja heute auch nicht mehr mit Pickelhauben herum!
Wenn die sozialen Leistungen mit einer Geldumlaufgebühr gezahlt werden, sind auch die Vermögenserträge daran beteiligt. Die Rentenversicherung bleibt immer bezahlbar und wird auf alle Schultern verteilt.
Was wäre denn die Alternative? Müsste der Bundestag in wenigen Jahrzehnten ein "Einschläferungsgesetz" beschließen?
Das ist in einem Sience Fiction - Film schon einmal gedanklich durchgespielt worden. Mit 75 Jahren geht man in einen Raum, dort wird man bei schöner Musik und schönen Fernsehbildern eingeschläfert.
Das hört sich unmenschlich an und ist doch nicht ganz von der Hand zu weisen. In England gibt es längst eine gesetzliche Regelung, die es untersagt, älteren Menschen noch eine künstliche Hüfte einzubauen.
Das lohnt sich nicht mehr für die Alten, die 82-jährige Oma kann getrost mit Schmerzen herumlaufen, oder?
Nur ein kleiner Aspekt, der zeigt wie eine Geldumlaufgebühr das Leben insgesamt menschenwürdiger gestalten könnte, denn bezahlbar ist auch die Krankenversicherung dann auch in Zukunft allemal!
Nur ein Traum?
Mitnichten! Geldumlaufgebühren gibt es sogar im Euroland des Jahres 2008. Ja. überall auf der Welt haben sich Menschen zusammengetan, die die Vorteile der Geldumlaufgebühr für sich nutzen. Kritisch beäugt von der Staatsgewalt. Der Chiemgauer ist so ein Beispiel oder die WIR-Bank in der Schweiz, die es schon ein halbes Jahrhundert gibt, Auch hier geben die Buttons links Auskunft.
Machen wir uns nichts vor. So genial die Idee ist, es wird schwer fallen, so etwas in politische Wirklichkeit umzusetzen, denn es muss eigentlich weltweit gleichzeitig geschehen, sonst geht's nicht!
Die Bankenkrise wäre eine Chance gewesen, doch die war viel zu harmlos. Wenn der US-Staatshaushalt zusammenbricht oder unserer in Deutschland, dann kommt vielleicht die Stunde der Geldumlaufgebühr!
Allzu lange kann das bei einer Staatsverschuldung von über 10 Billionen US - Dollar in den USA und ca. 2 Billionen Euro bei uns in Deutschland ja nicht mehr dauern.Das ist wie bei den Reiskörnern auf dem Schachbrett: Das Ende naht immer schneller.
Nur ist auch dann zu befürchten, dass man zu dem bisherigem Blödsinn zurückkehrt. Es haben sich schon immer viel zu wenige dafür interessiert und um diese Wenigen zu mehren, gibt es diese Seiten.
Nachdenken darf man ja mal, oder?
Wenn auch alles an dem ewig gleichem Totschlagargument hängt, denn
Was allerdings schon heute möglich wäre, wäre das Bürgergeld. Was es damit auf sich hat, darüber informiert Sie der Button links.